Ausstellung

Georg Klüver-Pfandtner

(empty) space – Vom Leben, der Verzweiflung

14. 06. - 21. 07. 2018

Your smile is like a breath of spring
Your voice is soft like summer rain
And I cannot compete with you
Jolene …

(DollyParton, 1973)

Wir schreiben das Jahr 2098. Die Erde ist leer, die Hitze ist groß. Ein paar wenige Erdmännchen tummeln sich noch ober- und unterirdisch. Während ihrer Suche nach Abkühlung, treffen sie in den Katakomben auf die Country Sängerin Dolly Parton, die immer noch lebt und singt und auf eine Off-Stimme, die immer noch beobachtet und kommentiert. Gemeinsam begeben sie sich auf die Jagd nach dem letzten Schnee - eine abenteuerliche Reise voller Hindernisse, falscher Abzweigungen und Lagerfeuersongs.

"(empty) space – Vom Leben, der Verzweiflung" ist eine performative Installation, die das Genre der Tier-Dokumentation aufgreift und sich die Frage stellt, wie es möglich ist, bestehende Orte bzw. Räume zu „queeren“? Wodurch können diese aus gewohnten Konnotationen gelöst werden? Und kann es gelingen, diese neuen Erfahrungsräume miteinander zu teilen? Mit der vielschichtigen Performance "(empty) space – Vom Leben, der Verzweiflung" rüttelt Georg Klüver-Pfandtner an gängigen Sehgewohnheiten, reflektiert diese auf humorvolle Weise und lässt dafür Performer*innen und Zuschauer*innen gemeinsam durch eine phantastische Wildnis streifen und dieses Endzeit-Szenario aus der fiktiven Sicht der Erdmännchen erleben.

*Georg Klüver-Pfandtner studierte Performance Research in Giessen sowie Bildende Kunst und Choreographie an der Falmouth University und am Dartington College of Arts studiert. Seine Arbeitsfelder umfassen Bildende Kunst, Relational Art, Installation, Performance sowie Theater, die sich in seiner künstlerischen Praxis oftmals miteinander verschränken.

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'(empty) space – Vom Leben, der Verzweiflung' [(empty) space – of life, of desperation] is a performative installation that references the natural history documentary genre and asks how it is possible to “queer” existing places or spaces. How can these be freed from their usual connotations? And might it be possible to share these new experiential spaces with each other?

With the multi-layered performance Georg Klüver-Pfandtner shakes up established ways of seeing, reflects these in a humorous manner and allows both performers and audiences to wander together through a fantasy wilderness experiencing this end of time scenario from the view point of fictitious earthlings.

*Georg Klüver-Pfandtner studied Performance Research in Giessen and Fine Art and Choreography at Falmouth University and Darting- ton College of Arts respectively. He works in the elds of visual arts, rela- tional art, installation, performance and theatre, which often overlap in his artistic practice.

Info
Dieses Projekt wird im Rahmen der Sommerszene 2018, International Performing Arts Festival gezeigt. Die Tickets (14 €/ 7 € ermäßigt) zu den Abendvorstellungen erhalten Sie im Kartenbüro der Szene Salzburg (Anton-Neumayr-Platz 2, 5020 Salzburg) oder über szene-salzburg.net und oeticket.com.

Die Installation ist bis 21.07. 18 in den Räumlichkeiten der Fünfzigzwanzig zu sehen.

Konzept & künstlerische Leitung: Georg Klüver-Pfandtner / Performance: Waltraud Brauner, Siruan Darbandi, Elza Javakhishvili, Katharina Pizzera, Theda Schifferdecker/ Ton: Theda Schifferdecker/ Produktion: Georg Klüver-Pfandtner / Koproduktion: SZENE Salzburg & Fünfzigzwanzig