Ausstellung

Michael Poetschko

Unser Refrain

Teil 1

26. 11. - 19. 12. 2015

„Keine Angst mehr vor der Zeit zu haben, ist das eine Frage des Raums?“ 
(Eine Figur aus Der Prolog, 2015)

Poetschko beschäftigt sich in Unser Refrain mit der Rolle von Sprache und Bildern, Körpern und digitalen Medien in alternativen Weltentwürfen.

Welche Begegnungen sind es, die zu neuen Konstellationen führen, zu neuen Refrains? Wo finden sie statt – in welchen Räumen und in welchen Zeiten? Welche Rollen können wir annehmen und welche Rollen verlassen? Und was, wenn die Abwesenheit eines Schemas kein Hindernis, sondern eine Möglichkeit ist?

Während die narrative Videoinstallation Der Prolog (2015) den Kern der Ausstellung bildet, präsentieren sich die weiteren Fragmente und kuratierten Programme als autonome Fußnoten, ungeordnete Ergänzungen, notwendige Auslagerungen und kollaborative Interventionen.

Die Arbeiten werden während der Dauer der Ausstellung in verschiedenen Entwicklungsstadien und Anordnungen zu sehen sein.

„Wir bevorzugen die dissidenten Vektoren des Studios: das Noch-Nicht-Fertige, die Skizze, die Probe, die Meuterei der Randnotizen, das Ausfransen der Projektionsflächen, den Duft der Zeit und die Möglichkeit der Berührung unserer Lebensformen.“ (Michael Poetschko)


Die autonome Struktur aus Holz wurde in Zusammenarbeit mit dem Architekten Dragos Ivanet (ROU) entwickelt.


Programme im Dezember

WIE TUN? - Lesegruppe (mit Gästen)
3. Dezember 2015 - 15.00 - 18.00 Uhr
10. Dezember 2015 - 15.00 - 18.00 Uhr

GEGENSKRIPTE - Kinogruppe
3. Dezember 2015 - 19.00 - 22.00 Uhr
10. Dezember 2015 - 19.00 - 22.00 Uhr

Performance von Alexa Wilson
17. Dezember 2015 - 19.00 Uhr

Nächtliches Dérive
17. Dezember 2015 - 21.00 Uhr

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