Sound

Performing Sound #21: "ARRAY!"

Sam Slater | Jung An Tagen

17. 10. 2018, 20.30 Uhr

SAM SLATER:

Seit 2013 hat sich der Komponist, Produzent und Soundkünstler Sam Slater einer Reihe von Film-/Bühnen-/Live- Projekten verschrieben.
Er arbeitete eng mit Künstlern wie Jóhann Jóhannsson, Valgeir Sigurðsson, Ben Frost, Hildur Guðnadóttir zusammen
und entwarf außerdem im Jahr 2016 die Live-Elektronik für die Europatour des Oscar-nominierten Komponisten Jóhann Jóhannsson (Sicario, Arrival),
bevor er an Filmprojekten wie Darren Aronofskys "Mother!" und Panos Cosmatos "Mandy" arbeitete.

Mit ‘Subway Lion’ gibt er nun sein Debut einer Live-EP, die letzten Winter im Studio von Sigur Ros in Island aufgenommen und von Hildur Guðnadóttir und Kjartan Holm miteingespielt wurde und die seine kommende LP "Wrong Airport Ghost" ankündigt, die ebenfalls auf dem renomiertem Label Bedroom Community veröffentlicht wird. Slater gilt als raffinierter Sound-Bildhauer mit der Fähigkeit, phantasmagorische Welten des Strengen und Sentimentalen zu dekonstruieren und wieder aufzubauen.

Hörbeispiel:
Subway Lion, 22.06.2018 w/ H. Gudnadottir & Kjartan Holm:
https://www.youtube.com/watch?v=2jZAmi1Z-qI

LINKS:
Facebook - https://www.facebook.com/pg/sam.slater.music
Soundcloud - https://soundcloud.com/samslatermusic
Instagram - https://www.instagram.com/sam.slater.music/


JUNG AN TAGEN:

"Jung An Tagen" ist das Hauptprojekt des in Wien lebenden Klangkünstlers und Visualisten Stefan Juster.
Mit Synthese- und Sampling-Techniken baut er aleatorische Arrays, repetitive Figuren und polyrhythmische Moirés, die auf Körper und Geist gleichermaßen einwirken. Die Grammatik dieser Musik scheint komplex, die Sprache selbst aber unmittelbar und oszilliert zwischen moderner Komposition und rituellem Techno.
Seit 2016 released der Wiener Künstler auf dem arriviertem Editions Mego und war mit wechselndem Namen auf Labels wie NotNotFun, Blackest Rainbow, Orange Milk oder seinen eigenen Imprints präsent. Außerdem arbeitete er für Künstler wie Kevin Drumm.

Euphorisch gaben sich auch die Pressestimmen zu seinem heuer erschienenem Album "Agent im Objekt":

"..Jung An Tagen seems to want to rewrite the rule book when it comes to electronic music. He's off to a hell of a start..." (THE WIRE)

Links:
https://oe1.orf.at/programm/20180301/504861 (feature)
https://www.facebook.com/jungantagen/
https://jungantagen.bandcamp.com/